Katastrophenzeiten lassen die Konturen religiöser Überzeugungen deutlich hervortreten - in Krisenzeiten müssen sich Erfahrungen und überlieferte Deutungen bewähren.
Die Zeitgenossen waren immer bestrebt, Ereignisse zu deuten, Erklärungen zu finden und Sinnzusammenhänge zu erkennen. Es ging um die Antwort nach dem Warum. Aber Katastrophen waren nicht nur zu deuten, es galt auch, aus einem Unglück Lehren zu ziehen, die ein Verhalten einforderten, damit sich solches Unglück künftig nicht wiederholen werde. Die Beschäftigung mit Katastrophen- und Krisenzeiten ist deshalb besonders geeignet, Fragen nach Kontinuität und Wandel religiöser Weltbilder zu stellen und also auch Auskunft über den Verlauf des Säkularisierungsprozesses zu geben.
| Beginn: | Mittwoch, 14. Dezember 2011 |
| Ende: | 14. Dezember 2011 |
| Uhrzeit: | 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr |
| Dauer: | 1 Termin |
| Leitung: | Prof. Dr. Sabine Holtz |
| Nummer: | 10156 |
| Ort: | Volkshochschule,74564 Crailsheim, Spitalstraße 2aAnfahrt |
| Raum: | Raum 32, 3. OG |
| Gebühr: | 7,00 € |
| Belegung: | ||


| Öffnungszeiten unserer Geschäftsstelle: | |
| Mo, Di, Mi, Fr | 08.00-12.00 Uhr |
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